Schickimicki

Wieder an der Küste, der Nebel verschwindet am Vormittag.
Wir sehen uns Monterey und Carmel an. Den ehemaligen Bürgermeister von Carmel,
Clint Eastwood, haben wir aber leider nicht getroffen . . .
trotzdem ein wirklich netter, kleiner Ort.
Naja, klein ist nicht ganz richtig. Die Häuser sind WOW und die Preise natürlich auch.


Noch abgefahrener war das "Hearst Castle". Kein Vergleich zu den richtigen Schlössern bei uns, aber was der Mann alles herangeschafft hat und die ganzen Ideen, die er umgesetzt hat - Respekt!


Toller Weitblick, meist über den Küstennebel hinweg

Indoorpool !

Pinnacles National Monument

Finden unterwegs ein schönes Plätzchen zum Ausruhen. Sind auf dem Weg zu den Pinnacles, bizarr geformten Bergspitzen, in deren Umgebung auch Höhlen durchwandert werden können.

Zum Glück ist heute, Sonntag, wieder reichlich Platz auf dem Campground.
Am Spätnachmittag sind fast alle weg - der Pool ist unser!

Machen uns am nächsten Morgen auf die erste Wanderung, es geht zum Reservoir.

Diese Höhlen sind entstanden, als große Brocken von den umliegenden Bergen in einen Canyon stürzten. Es sind an manchen Stellen soviele , daß kein Tageslicht mehr in auf den Grund des Canyons dringen kann und eine Taschenlampe zur Durchquerung gebraucht wird.
War ein wenig unheimlich und natürlich sehr spannend.

Im Wasserreservoir sahen wir mehrere Schlangen - also keine Abkühlung !!
Der nächste Tag brachte eine Höhenwanderung,
vorher auch mit dem abenteuerlichen Durchwinden einer Höhle.


Am besten aber war unser Erlebnis mit abendlichem Besuch:
in der Dämmerung, während der Sichtung unserer neuen Fotos, kam eine
Waschbärmama
mit drei Kleinen vorbei.
Zu niedlich.

Mama war nicht zimperlich, sprang auf die Bank und schaute mich von der anderen Tischseite interessiert an. Echt, mir klappte der Unterkiefer herunter . . . .
Fast so sah es aus:
hier leider nur eine Fotomontage -
Theo hat sich natürlich auch nicht gerührt


San Francisco

Um San Francisco entspannt anschauen zu können, entschließen wir uns, auf dem stadtnahen "Candlestick Campground" zu campieren (extrem teuer!) . Aber es gibt einen Shuttleservice in die Stadt (muß extra bezahlt werden) und das Wohnmobil braucht nicht in die engen Straßen. Außerdem ist das Parken in der Innenstadt auch ganz schön teuer und an den Parkuhren müßte man ewig nachlöhnen.
Als erstes liegt "Chinatown" auf unserem Weg. Noch ganz frisch, wird natürlich jeder Laden angesehen. (Ganz so schlimm ist es nicht, sind heute nur in der Hauptstraße unterwegs ;)) )
Die Mützen vom ersten Foto waren zum Schreien, am besten war daran aber, daß tatsächlich ganz viele Leute die Dinger gekauft UND aufgesetzt haben!


Keine Käufer sahen wir für die schwarzhäutigen Enten und Hühner in der Auslage eines "Fleischers".


Weiter ging es am Coit Tower vorbei, danach treppab durch schöne Hinterhöfe, bzw. Vorgärten. Es hat wundervoll geduftet und war schön anzusehen. Aber hier eine Kiste Cola nach Hause schleppen . . . nein Danke

Endlich im touristischen Ballungszentrum angekommen : Pier 39
Hier kaufen wir unseren Citypass und die Karten für Alcatraz. Leider war der nächste verfügbare Besichtigungstermin erst in vier Tagen. Aber wir hatten ja Zeit, und die Gefängnisinsel steht schon ganz lange auf unserer Wunschliste.
Am Robbenanleger hat es ganz fies gestunken,
war aber immerhin ein kostenloses Vergnügen.
Die Bäckerei Boudin fertigt Krokodile und Bärchen aus Sauerteig.

Leider nicht in Aktion gesehen: ein Fahrrad für 7 Personen


Im Citypass enthalten auch der Besuch des Aquariums am Pier. Hier durften wir Rochen und kleine Haie im flachen Becken "streicheln". Außerdem sahen wir einen afrikanischen Hedgehog, einen Igel, aber elfenbeinfarben - also blond! Leider kein Foto gemacht . . . und was soll so ein Igel in einem Aquarium??

Weiterhin sahen wir natürlich die Lombard Street - viel kürzer als erwartet . . .
Dann das Exploratorium. Waren wieder kleine Kinder :
dreieinhalb Stunden alles antatschen . . . hat viel Spaß gemacht.

Nur mäßig war die Fahrt mit dem Boot unter der Golden Gate Bridge hindurch.
Dabei aber sehr interessant die Leute: am Schluß haben wir nur noch gedacht

"halloo, ist doch nur eine Brücke!"

Sind trotz Bustickets viel zu Fuß gegangen. Ein netter Einheimischer machte uns zum Glück darauf aufmerksam, daß es bis zur Brücke doch eine ganze Strecke wäre und wir nahmen dann doch lieber den Bus.
Es war wieder ein windiger Tag am Wasser und der Fußgänger- und Fahrradverkehr auf der Brücke mörderisch. Viele Fahrräder sind gemietet von Leuten, die gar nicht ordentlich fahren können und bis diese und auch einige Fußgänger gerafft haben, auf welcher Seite sie fahren sollen, ist es meistens schon zu spät.


Haben im Japancenter zu Mittag gegessen, sind die ganzen Piere abgelaufen und haben uns gefragt, wofür man denn bloß plattgedrückte Flaschen benutzen soll.
"Kann man an die Wand hängen" . . . na toll

Oben links im Bild UNSERE TISCHDECKE hihi

Das Krokodil sahen wir in der California Academy of Sciences.
Es ist kein Albino, eben nur blond.

Die Aquarien hier waren übrigens viel schöner!

Pausen waren auch immer mit dabei: hier im Hyatt. Die Eingangshalle nennt sich Atrium. Hatte ich mir etwas netter vorgestellt, aber mit Lichterketten kann man bei mir ja immer punkten.

Das Museum of Modern Art hat uns nicht besonders gut gefallen.
Manche Ausstellungsstücke, wie z.B. ein Herrenpinkelbecken, waren ohne Worte.
Diverse Malls angesehen und immer wieder am Pier die Robben besucht.



Zwischendurch ein Kulturschock: das Spiel der SF 49ers. Unser Campingplatz ist direkt gegenüber des Stadions und am Sonnabend fand ein Footballspiel statt. Am frühen Morgen kamen schon die ersten Fans, um gute Parkplätze zu belegen. Dann wird der Grill und das Dosenbier ausgepackt und man macht sich einen schönen Tag, bis das Spiel anfängt. Wir kamen erst wieder, als das Spiel zu Ende war: die ersten machten sich gerade auf die Rückreise. Unser Campingplatz wurde auch als Parkplatz genutzt, natürlich gegen hohe Gebüren. (Auf dem offiziellen P für das Spiel kosteten Wohnmobile $ 80 !! ) Nun hatten wir PKW's um uns herum und (fast) alles Insassen waren betrunken und mußten natürlich auch mal wohin pinkeln und ihren Müll loswerden. Hab unsere Ecke so gut es ging verteidigt. Aber das Foto zeigt ein paar Fans, die über den Zaun klettern, nur um den Weg abzukürzen . . . alle sturzbetrunken und die Zaunspitzen wirklich scharf . . . ist aber nichts passiert.

Am nächsten Tag sah der Parkplatz wie eine Müllhalde aus - wirklich ganz unglaublich. Die Fotos können es leider gar nicht richtig zeigen.
Cable Car, sonst $ 6 pP war im CityPass enthalten, aber an den Endpunkten waren immer lange Schlangen. Warten ist ja nicht gerade unser Hobby und so fuhren wir lieber etwas kürzer, dafür aber öfter mit. Zusteigen ab 2.Station ist zu bestimmten Zeiten sehr günstig und für ein Foto natürlich die Warteposition.

Am letzten Tag dann unsere Alcatraz-Tour. War sehr spannend. Die Insel wird vom US NationalParkService gemanagt und leider darf man nicht alles sehen, was man gerne wollte.
Dafür haben wir uns am Abend den Film "The Rock" angesehen - das passte gut . . .

Hatten liebe Nachbarn: aus der Schweiz Lucia und Réne, sowie "unsere" Nordlichter aus Sittensen Isabelle, Sebastian und Timo.
Vielen Dank für die Karte

"Die Vögel"

Und weiter geht es mit der wunderschönen Küste:
schauen schauen schauen . . .




An diesem "Angebot" kann Theo natürlich niemals vorbei gehen.
Tatsächlich waren die Rippen ganz schön schwarz!
Um näher an den Leuchtturm heran fahren zu dürfen,
sollte man pP $ 7,50 bezahlen!
Ohne Worte
Sieht von Weitem sowieso besser aus!

Bilderbuchlandschaft ganz kostenlos

Sind zur Zeit in Bodega Bay.
Die Vögel benehmen sich eigentlich ganz gut. Haben aber gelernt: hinein in den Wohnwagen und schnell ein Hühnerbein stibitzt . . . hat Theo selbst gesehen!

Der Wetterbericht sagt: 27° .
Tja, wir sind hier und wahrscheinlich sind vormittags 13 und nachmittags 14 Grad gemeint!
Gegen Mittag kam nach dem morgentlichen Nebel die Sonne heraus,
am Nachmittag kam die nächste Nebelwand.
Hier sind jedenfalls KEINE 27° !!


Neue Reifen

Ja, es hat geklappt: auch Rita und Rudi treffen wir wieder. Die erste Begegnung war letztes Jahr in Alaska. Dieses mal in Klamath auf einem Campground am Klamath River und es ist sogar noch ein superschöner Platz am Flußufer frei.
Ganz in der Nähe, dreht ein Walweibchen aus unbekannter Ursache unter der Brücke über die #101 ihre Runden. Das Kalb ist sehr wahrscheinlich schon wieder im Meer, aber das Verhalten der Walkuh ist doch sehr ungewöhnlich. Das Süßwasser bekommt ihr nicht.
Rita und Rudi haben sicher nichts dagegen, wenn ihr mal deren Aufnahmen anschaut unter

http://www.youtube.com/watch?v=Ss0FEit9J_Y&feature=player_embedded


Das "Hochhaus" unter den Wohnmobilen :


Auch wir campen auf Empfehlung am Gold Bluff SB und laufen den Trail durch den Fern-Canyon. Der Duft und die Atmosphäre sind leider in keiner Weise beim Anblick der Fotos nachzuempfinden. Die schönen Redwoods begleiten den ganzen Weg.
An dieser Stelle möchte ich aber nochmals erwähnen, daß uns die Sequoias noch besser gefallen haben. Die Stämme waren einfach atemberaubend.
Beides sind Koniferen, wobei mir die Nadeln der Redwoods eher wie die der Eiben aussehen.
Hier nochmal eine alte Collage:


Und hier zum Vergleich (die Nadeln werden auch gezeigt):
SEQUOIA
http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmammutbaum

REDWOODS

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenmammutbaum




In Trinidad (oben untere Fotos)muß das Wetter ja besser sein
- aber leider ist es genauso schlecht wie letztes Jahr.

Da geht es uns nur ein paar Meilen und einen Tag später am Eel River schon viel besser.
Das Flüßchen ist glasklar und sieht nach sehr kalt aus. Entpuppt sich aber als
ausgesprochen angenehm temperiert und an einigen Stellen auch tief genug für
einen gewagten Sprung.
(Das Fröschlein ist nur so groß wie ein Daumennagel)



Ferndale hatte nicht soviel zu bieten - alle waren ausgeflogen, um den Geburtstag ihrer 100jährigen Betonbrücke zu feiern.


Wir waren schon in Mendocino, als uns auffiel, daß die Vorderreifen aussehen, als wären sie an den Innenseiten abgeschabt. Da mußten nun schnell neue Reifen her,
aber schon vor 18 Monaten war das wegen unserer Reifengröße ein ernstes Problem.
Nicht so in Fort Bragg, beim West Coast Tire Service. Zwei Tage später waren passende Reifen dort und konnten montiert werden.
(Sonst wäre wohl das rechte Bild für uns in Frage gekommen ;) )


Während der Wartezeit hatten wir ein wunderbares "Domezil mit Weitblick".
Tagsüber Strandwanderungen, des Abends den Sonnenuntergang.
Gibt schlimmere Orte um auf neue Reifen zu warten . . .



Oregon

Diesmal hab ich das schlechte Wetter auch einmal zum Foto gemacht, damit an unseren Worten nicht mehr gezweifelt wird.
Vom sonnigen Gold Beach aus fuhr man allerdings immer in das nebelverhangene Brookings.

Nach ein paar Tagen hatten wir wieder Glück, in der Nacht änderte sich das Wetter.